Die Kleinen Strolche e.V.

innovative Kinderbetreuung in St. Leon-Rot

Pädagogische Fachkräfte, die in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten arbeiten dürfen, haben verschiedene Berufsabschlüsse. Möglich ist dies für Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Kindheitspädagogen (Bachelor Studium) und Sozialpädagogen und noch für einige andere Berufsabschlüsse, siehe KitaG Baden Württemberg Fachkräftekatalog.

In den Kinderkrippen und im Hort an der Schule, die von die Kleinen Strolche betrieben  werden, arbeiten in erster Linie Erzieherinnen.

Deshalb liegt hier auch der Schwerpunkt unserer Ausbildungsbemühungen.

Wie wird man Erzieher/in?

 

Es gibt verschiedene Ausbildungswege zum Erzieher / zur Erzieherin. Wir stellen Ihnen hier die neue Ausbildung, die praxisintegrierte Ausbildung,  kurz PIA genannt, vor. Bei dieser Ausbildung verdienen Sie schon im ersten Ausbildungsjahr Geld.


Vorbedingungen:


Der Realschulabschluss allein reicht nicht aus, um eine Ausbildung zu beginnen. Nach der 10. Klasse muss der/die zukünftige Auszubildende noch ein Jahr ein Berufskolleg für Praktikanten/Praktikantinnen an einer Sozialpädagogischen Fachschule besuchen und erfolgreich abschließen.

Mit Abitur oder Fachhochschulreife müssen die zukünftigen Auszubildenden vor Beginn der Ausbildung ein 6-wöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolvieren.



Folgende Einstiegsmöglichkeiten gibt es:


der erfolgreiche Abschluss des Berufskollegs für Praktikantinnen und Praktikanten oder eine vergleichbare Vorbildung eines anderen Bundeslandes oder


die Fachhochschulreife, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife oder der schulische Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft und jeweils eine praktische Tätigkeit von mindestens sechs Wochen, die zur Vorbereitung auf die nachfolgende Berufsausbildung geeignet ist oder


ein Berufsabschluss als Kinderpfleger/-in oder eine gleichwertige im Hinblick auf die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik (praxisintegriert) einschlägige berufliche Qualifizierung oder


die Fachhochschulreife, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife oder der schulische Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft und jeweils eine praktische Tätigkeit von mindestens sechs Wochen, die zur Vorbereitung auf die nachfolgende Berufsausbildung geeignet ist oder


eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung  im sozialpädagogischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule sowie ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder


eine mindestens zweijährige, bei einer Teilzeittätigkeit entsprechend längere, kontinuierliche Tätigkeit als Tagesmutter mit mehreren Kindern (über Pflegeerlaubnis zugelassen) und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung, wobei sich bei einer Tätigkeit als Tagesmutter lediglich in Teilzeitform die Mindestfrist, ab der die Berechtigung zum Besuch der Fachschule eintritt, entsprechend verlängert oder


eine mindestens zweijährige Vollzeittätigkeit mit Kindern in einer sozialpädagogischen Einrichtung; wobei auch ein freiwilliges soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst in einer Kindertageseinrichtung angerechnet werden kann oder


eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder


die Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind für die Dauer von mindestens drei Jahren und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung

 


Wie läuft die Ausbildung ab?


Für die praktische Ausbildung schließt die Schülerin oder der Schüler einen Ausbildungsvertrag mit uns als Träger.

Dieser Ausbildungsvertrag muss ebenfalls von der ausgewählten sozialpädagogischen Schule unterschrieben werden.

Die Gesamtverantwortung für die praktische Ausbildung liegt bei der Schule.

 

In der Regel sind die Auszubildenden 2 Tage in der Woche am Praxisort und den Rest der Woche in der Schule. In den Schulferien haben die Auszubildenden einen ganz normalen Arbeitstag in der Einrichtung.

 

Dabei sind die Auszubildenden normale Arbeitnehmer, sie erhalten monatlich ein festes Gehalt, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und tariflichen Urlaub.

 

In einer Probezeit von 6 Monaten prüfen wir, ob der Auszubildende/die Auszubildende ins Team passt und sie/er den nötigen Ehrgeiz zeigt.

 

In der Ausbildung muss mit  3 Altersgruppen gearbeitet werden.

Die Altersgruppe (Kindergarten 3-6) bieten wir als Träger leider nicht an. Deshalb wird der/die  Auszubildende für 3 Wochen an einen anderen Träger ‚ausgeliehen‘. Gehalt erhält er/sie weiterhin von uns.

 

Der Erwerb der Fachhochschulreife

 

ist während der 3-jährigen Ausbildung an der ausgewählten Fachschule für Sozialpädagogik möglich. Bedingungen siehe dort.

 

Und nach der Ausbildung?

 

Erzieher/Erzieherinnen sind derzeit sehr gesucht. Immer mehr Eltern wollen ihre Kinder ab dem ersten Jahr ganztags betreut wissen. Das schafft viele neue Arbeitsplätze für Erzieher/Erzieherinnen.   

 

Als Erzieher/in muss man sich ständig weiterbilden, um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden. Wer besonders motiviert ist, kann nach 2 Jahren Anleiter/in werden und selber Auszubildende  anleiten, oder man kann beispielsweise den Fachwirt machen und eine Leiterposition anstreben.